Die Entenjagdsaison ist eröffnet

Die 2. große Entenjagd für diese Jagdsaison liegt hinter uns und dieses Mal war Milan anstelle vom „good old boy“ Sancho dabei, in Begleitung von Chili. Dieses Mal fand die Jagd in Bayern statt und wir wussten vorher auch nicht viel darüber was uns wohl erwarten würde. Bejagt wurde ein ca. 50ha großes Fischereiteichgebiet mit einem teils mehr, mal weniger beschilften Wassergelände in insgesamt 4 großen Treiben. Bei einigen Treiben konnten wir weder die Enten, noch die daran arbeitenden Hunde sehen – wir mussten & konnten uns einfach auf sie verlassen .. unermüdlich stöberten sie durch dichtes Schilf & Gewässer um uns dann die unzähligen, teils noch geflügelten Enten zu zutragen. Es ging über wackelige, schmale Stege zu Inseln, die eigentlich nur aus im Wasser stehenden Schilf bestanden – auch über Land geflüchtete geflügelte Enten mussten via Spur verfolgt, gepackt und zugetragen werden. Die Hunde arbeiteten fleißig & unermüdlich & wurden deswegen gelobt. Am Ende hatten die Hunde teilweise wunde Stellen an den Augen, Bauch und Innenschenkeln – das scharfkantige Schilf hinterlässt leider seine Spuren. „..selten so hart arbeitende Irish Setter gesehen ..“ kam als Kommentar. Wir wurden sowieso dann der sogenannten „Stöbergruppe“ und nicht der reinen „Apportiergruppe“ der Labbis & Retriever zugeteilt – diese Gruppe war für die „bad jobs“ im Schilf zuständig: nicht nur das reine Stöbern, sondern auch das Auffinden von im Schilf gelandeten Enten zum Apport. Am Ende lagen eine große Strecke und die Hunde platt im Auto – es war ein erfolgreicher Jagdtag!

Stöber - Voran!

Stöber - Voran!

hinein ins Schilf

hinein ins Schilf - ab hier heißt es warten & vertrauen

das Vertrauen hat sich gelohnt

das Vertrauen hat sich gelohnt

warten im Auto - wann gehts weiter?

warten im Auto - wann geht's weiter?

ein kleiner Teil der Strecke ..

ein kleiner Teil der Strecke ..

~ von forsti am September 10, 2009.

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